Gültig ab: 1. März 2026
Wichtiger Hinweis: Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der apvros GmbH und ihren Kunden bezüglich der Nutzung der apvros ERP-Software.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der apvros GmbH (nachfolgend "Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend "Kunde") für die Nutzung der apvros ERP-Software sowie damit verbundener Dienstleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Der Anbieter stellt dem Kunden die apvros ERP-Software als webbasierte Anwendung (Software-as-a-Service) zur Nutzung über das Internet zur Verfügung. Die Software dient der Verwaltung von Geschäftsprozessen in Handwerksbetrieben, insbesondere:
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Software von 99,5% im Jahresmittel an. Ausgenommen hiervon sind Wartungsarbeiten, die in der Regel außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Mo-Fr, 08:00-18:00 Uhr) durchgeführt werden.
Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots des Anbieters durch den Kunden zustande. Dies erfolgt durch Unterzeichnung des Vertragsformulars oder durch Bestätigung der Bestellung per E-Mail.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate ab Vertragsschluss. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann der Vertrag von beiden Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarifmodell. Eine detaillierte Beschreibung der verfügbaren Module und Funktionen ist auf der Website des Anbieters ersichtlich.
Der Anbieter entwickelt die Software kontinuierlich weiter und stellt Updates und neue Funktionen zur Verfügung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf bestimmte Updates oder neue Funktionen.
Die Vergütung richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Zahlungsmodell. Die Zahlung erfolgt per Lastschrift, Kreditkarte oder Überweisung.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software zu sperren, bis alle fälligen Beträge beglichen sind. Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz werden berechnet.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
Der Kunde verpflichtet sich, die Software ausschließlich für rechtmäßige Zwecke zu nutzen. Untersagt sind insbesondere:
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der DSGVO. Details sind in der Datenschutzerklärung geregelt.
Der Anbieter erstellt täglich automatische Backups aller Kundendaten. Der Kunde kann jederzeit eine Datensicherung seiner Daten anfordern.
Der Anbieter gewährleistet, dass die Software im Wesentlichen die in der Leistungsbeschreibung genannten Funktionen aufweist. Für kleinere Fehler, die die Nutzung nicht erheblich beeinträchtigen, besteht keine Gewährleistung.
Bei erheblichen Mängeln hat der Kunde zunächst das Recht auf Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach seiner Wahl Minderung oder Rücktritt verlangen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit diese durch regelmäßige und vollständige Sicherung aller relevanten Daten durch den Kunden hätten vermieden werden können.
Beide Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen, die im Rahmen der Vertragsbeziehung bekannt werden, streng vertraulich zu behandeln und nur für Vertragszwecke zu verwenden.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen zu ändern. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als vereinbart. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung der Widerspruchsfrist hinweisen.
Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Wien, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
Fragen zu den AGB?
Bei Fragen zu unseren Geschäftsbedingungen kontaktieren Sie uns gerne:
E-Mail: office@apvros.at |
Telefon: +43 664 252 4081